Salvia Software – Inhalt

Begriffe von A bis Z

Die wichtigsten Begriffe aus Salvia, kurz erklärt, mit einem Verweis auf die Seite, auf der das Thema ausführlich beschrieben ist.

A

Abrechnungsfall – Ein Eintrag in der Akte (Kürzel „AF“), der die Leistungen (Ziffern) und Diagnosen eines Patienten sammelt, bis daraus eine Rechnung wird. Er trägt die Rechnungsvorlage. Status: Offen, Abzurechnen, Abgerechnet, Nicht abrechnen. Siehe Abrechnungsfälle.

Adressbuch – Kontakte außerhalb der Patientenkartei: Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Anwälte. Siehe Adressbuch.

Akte – Alle Einträge eines Patienten, nach Datum gruppiert: Dokumentation, Rezepte, Briefe, Abrechnungsfälle, Dateien und mehr. Jeder Eintrag zeigt Kürzel und Farbe seines Dokumentationstyps. Siehe Die Akte im Überblick.

Analogziffer – Eine Leistung, die nicht im GebüH steht und entsprechend einer gleichwertigen Position berechnet wird. Die gleichwertige Nummer tragen Sie bei der eigenen Ziffer unter Analog zu ein. Auf der Rechnung steht dann diese Nummer mit „A“, z. B. „21.1 A“; die Bezeichnung beschreibt, was tatsächlich erbracht wurde. Siehe Analogziffern.

Arzneimittelempfehlung – Akteneintrag, mit dem Sie dem Patienten herkömmliche Arzneimittel mit Menge und Dosierung empfehlen. Der Ausdruck trägt den Vermerk „Empfehlung - keine ärztliche Verschreibung“. Verschreibungspflichtige Arzneimittel und Betäubungsmittel verschreiben nur Ärztinnen und Ärzte. Siehe Rezepte.

Ausfallrechnung – Rechnung über ein Ausfallhonorar, wenn ein Patient einen Termin nicht wahrgenommen hat. Sie enthält keine Ziffern und keine Diagnosen. Siehe Storno, Korrektur, Ausfall.

Auslage – Was Sie für den Patienten verbrauchen oder auslegen, etwa Arzneimittel, Ampullen oder Porto. Sie berechnen es mit einer Ziffer vom Typ Auslage, nur zum Einkaufspreis. Auf der Rechnung stehen die Auslagen am Ende als eigener Block. Siehe Abrechnung nach GebüH.

B

Behandler – Die Rolle mit vollem Zugriff, die das erste Konto bei der Ersteinrichtung erhält. Ein neuer Leistungserbringer heißt vorläufig ebenfalls „Behandler“, bis Sie seinen Namen eintragen. Siehe Leistungserbringer und MFA-Benutzer und Rollen.

Beihilfe-Höchstbetrag – Betrag, bis zu dem die Beihilfe des Bundes eine Leistung des Heilpraktikers erstattet (Anlage 2 der Bundesbeihilfeverordnung). Salvia zeigt ihn bei den GebüH-Positionen als Beihilfe bis, im Ziffernwerkzeug und im Fenster Leistung – nur als Hinweis, nicht auf der Rechnung. Fehlt er bei einer Position des Katalogs „GebüH“, steht sie nicht in Anlage 2 und ist bei der Beihilfe des Bundes nicht beihilfefähig. Die Beihilfe der Länder kann abweichen. Siehe Ziffern.

Berufsbezeichnung – Angabe beim Leistungserbringer, z. B. „Heilpraktikerin“ oder „Heilpraktikerin für Psychotherapie“. Die Rechnungsvorlage „GebüH Rechnung“ nennt sie im Kopftext zusammen mit dem Namen. Siehe Leistungserbringer.

Bescheinigung – Akteneintrag für Bescheinigungen an Patienten, Arbeitgeber und Versicherungen, mit den Arten Bescheinigung, Behandlungsbestätigung für den Arbeitgeber, Bescheinigung für eine Versicherung und Krankheitsbescheinigung. Krankheitsbescheinigung und Behandlungsbestätigung tragen den Satz, dass sie keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sind – die stellen nur Ärztinnen und Ärzte aus. Siehe Bescheinigungen.

Betriebsstätte – Die Praxis selbst: Name, Anschrift, Kontakt, Logo, Steuernummer und praxisweite Einstellungen. Siehe Betriebsstätte.

Bezugsperson – Angehörige oder andere Personen, die zu einem Patienten gehören. Sie können als Empfänger von Briefen und E-Mails gewählt werden. Siehe Patientendaten pflegen.

Bibliothek – Das TCM-Nachschlagewerk in Salvia. Siehe Bibliothek.

Briefbaustein – Vorgefertigter Textabschnitt für Briefe, gern mit Platzhaltern wie der Anrede des Patienten. Im Brief fügen Sie ihn mit # oder dem Puzzleteil ein. Siehe Briefbausteine.

C – D

Companion-App – App für mobile Geräte, die mit Salvia gekoppelt wird (ab Salvia Single Unlimited). Siehe Mobilgeräte.

Dauerdiagnose – Diagnose, die für einen Patienten dauerhaft gilt. Sie steht in der Akte links auf dem Reiter mit dem Stethoskop (Dauerdiagnosen). Siehe Die Akte im Überblick.

DICOM – Standard für medizinische Bilder, etwa von Ultraschall- oder Röntgengeräten (ab Salvia Pro). Siehe DICOM.

Dokumentationstyp – Art eines Akteneintrags, zum Beispiel Dokumentation, Chin. Rezept oder Abrechnungsfall. Jeder Typ hat ein Kürzel und eine Farbe. Siehe Dokumentationstypen.

Dokumentationsvorlage – Vorgegebener Aufbau für eine Dokumentation. Siehe Dokumentationsvorlagen.

Drucklayout – Legt fest, wie ein Ausdruck aussieht: Briefkopf, Fußzeile, Hintergrund. Siehe Drucklayouts.

E – G

Edition – Umfang Ihrer Lizenz: Salvia Single, Salvia Single Unlimited oder Salvia Pro. Siehe Editionen.

GDT – Schnittstelle zu Messgeräten in der Praxis (ab Salvia Pro). Siehe Agenten und GDT-Geräte.

GebüH – Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker, nach dem Salvia abrechnet. Es ist ein Verzeichnis der Heilpraktikerverbände mit üblichen Beträgen, keine amtliche Gebührenordnung; das Honorar ist frei vereinbar. Es nennt je Leistung eine Spanne. Salvia bringt den Katalog „GebüH“ mit. Siehe Abrechnung nach GebüH.

K – L

Kosteninformation – Information des Patienten in Textform über die voraussichtlichen Kosten vor der Behandlung, wenn diese absehbar nicht voll erstattet werden (§ 630c Abs. 3 BGB). Bei Heilpraktikern gilt das praktisch immer, denn die gesetzliche Krankenversicherung erstattet ihre Leistungen nicht. Salvia bringt dafür den Behandlungsvertrag mit dem Muster „Behandlungsvertrag und Kosteninformation“ mit – unverbindlich, ohne Gewähr, bitte an Ihre Praxis anpassen. Siehe Verträge.

Kürzel – Kurzname. Ein Leistungserbringer hat ein Kürzel, ein Dokumentationstyp ebenfalls (es steht in der Akte vor jedem Eintrag). Text- und Briefbausteine können ein Kürzel als Suchwort haben: „#kontr4“ bringt den Baustein mit dem Kürzel „kontr4“ als ersten Vorschlag. Siehe Textbausteine.

Leistungserbringer – Wer in der Praxis Leistungen erbringt und abrechnet, etwa eine Heilpraktikerin oder ein Therapeut. Ein Leistungserbringer kann ein eigenes Anmeldekonto haben. In Salvia Single und Salvia Single Unlimited gibt es einen, ab Salvia Pro beliebig viele. Siehe Leistungserbringer.

M

Mahnstufe – Stufe im Mahnverfahren einer offenen Rechnung: Mahnung 1 bis Mahnung 3 gehen an den Patienten, Mahnung 4 als Übergabeschreiben an einen Anwalt. Siehe Zahlungen und Mahnungen.

Mein Arbeitsplatz – Legt fest, zu welchem Prismamed Agent dieser Browser gehört, also an welchem Rechner Sie gerade arbeiten. Dann geht ein Scan von diesem Rechner in die Akte, die Sie im Browser geöffnet haben (ab Salvia Pro). Sie wählen ihn über das Scanner-Symbol unten in der Navigationsleiste. Siehe Scannen in die Akte.

MFA-Benutzer – Anmeldekonto für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Praxis (ab Salvia Pro). Siehe MFA-Benutzer und Rollen.

Mitbehandler – Arzt oder Therapeut aus dem Adressbuch, der einen Patienten mitbehandelt, zum Beispiel der Hausarzt. Siehe Patientendaten pflegen.

N – P

Nummernkreis – Regel, nach der eine Rechnungsvorlage Rechnungsnummern vergibt (Format und Zählerstand). Siehe Rechnungsvorlagen.

Platzhalter – Ein Verweis in geschweiften Klammern wie {[Patient.Anredeformel]}, den Salvia erst beim Drucken oder beim E-Mail-Versand durch die echte Angabe ersetzt. In Vorlagentexten (Brief, Dokumentation, Rechnungsvorlagen, Drucklayouts …) öffnet @ die Liste der Platzhalter. Siehe Textbausteine und Platzhalter in Textfeldern.

Posteingang – Sammelstelle für Befunde, Bilder und Scans von Geräten, Laboren, DICOM-Geräten und Scannern, die noch einem Patienten zugeordnet werden müssen (ab Salvia Pro). Menüpunkt Eingang. Siehe Posteingang.

Praxis-Agent (Prismamed Agent) – Kleines Zusatzprogramm am Arbeitsplatz (Windows oder Mac), das Messgeräte (GDT), Labore und Scanner mit Salvia verbindet (ab Salvia Pro). Siehe Agenten und GDT-Geräte und Scannen in die Akte.

Praxisbetrag – Der Betrag, den Ihre Praxis für eine GebüH-Position berechnet: das Feld Betrag der Ziffer, vorbelegt mit dem GebüH-Höchstbetrag. Salvia behält ihn auch bei Aktualisierungen des Katalogs. Für eine einzelne Leistung ändern Sie ihn im Fenster Leistung unter Einzelbetrag. Siehe Ziffern.

Print Agent – Kleines Programm auf einem Rechner der Praxis oder auf dem Salvia-Server, das die Druckaufträge aus Salvia an die Drucker gibt. Siehe Drucker.

Puzzleteil – Kleines Symbol oben rechts in mehrzeiligen Textfeldern bzw. am Ende der Werkzeugleiste in Brief und Dokumentation. Ein Klick öffnet die Liste der Textbausteine, genau wie das Tippen von #. Im Textfeld erscheint es, sobald Sie hineinklicken oder mit der Maus darauf zeigen. Siehe Textbausteine und Platzhalter in Textfeldern.

R

Rechnungsstatus – Zustand einer Rechnung: In Bearbeitung, Noch offen, Mahnung 1 bis Mahnung 4, Archiv (vollständig bezahlt), Gutschrift (überzahlt), Storniert. Siehe Die Rechnungsliste.

Rechnungsvorlage – Bündelt alles, was eine Rechnung braucht: Nummernkreis, Texte, Druckvorlage, Bankverbindung, Ausfallhonorar und Mahnung. Salvia bringt die Vorlage „GebüH Rechnung“ mit. Siehe Rechnungsvorlagen.

Rolle – Legt fest, welche Bereiche ein Konto sehen darf: Abrechnung, Auswertung, Stammdaten, Patienten, Termine, Bibliothek, Adressbuch. Die Rolle „Behandler“ hat vollen Zugriff. Eigene Rollen legen Sie ab Salvia Pro für das Praxisteam an. Siehe MFA-Benutzer und Rollen.

S

Spanne – Die Beträge „von … bis …“, die das GebüH für eine Position nennt (manche nur „bis“). Sie dienen nur der Orientierung, gebucht wird der Praxisbetrag. Liegt der Einzelbetrag über „bis“, warnt Salvia, sperrt aber nicht. Die Spanne steht in den Ziffern unter GebüH von / GebüH bis, im Ziffernwerkzeug und im Fenster Leistung unter Orientierung. Siehe Über dem GebüH-Höchstbetrag.

Stammdaten – Grundeinstellungen der Praxis, die selten geändert werden, zum Beispiel Rechnungsvorlagen, Ziffern oder Termingruppen. Menüpunkt Stammdaten in der Navigationsleiste.

Storno – Rücknahme einer Rechnung. Salvia erzeugt dazu eine Stornorechnung. Siehe Storno, Korrektur, Ausfall.

Supportzugriff – Anmeldung des Prismamed-Supports aus der Ferne. Sie schalten ihn unter Stammdaten › Betriebsstätte in der Karte Support frei und sperren ihn dort wieder.

T

Termingruppe – Eine Spalte im Terminkalender mit eigenen Arbeitszeiten, etwa für einen Behandler oder ein Gerät. Weitere Termingruppen gibt es ab Salvia Pro. Siehe Termingruppen.

Terminvorlage – Vorgabe für häufige Termine, zum Beispiel mit Dauer und Text. Siehe Terminvorlagen.

Textbaustein – Wiederkehrender Text in Klartext, den Sie mit # oder dem Puzzleteil einfügen: im Brief, in der Dokumentation und in fast allen mehrzeiligen Textfeldern. Siehe Textbausteine und Textbausteine und Platzhalter in Textfeldern.

V – W

Versichertenart – Angabe beim Patienten: Keine Angabe, Mitglied, Familienversichert, Rentner, Privat, Selbstzahler. Siehe Patientendaten pflegen.

Vertrag – Schriftliche Vereinbarung mit dem Patienten, zum Beispiel der Behandlungsvertrag mit Kosteninformation. Fehlt ein verpflichtender Vertrag, zeigt die Akte ihn unter Offene Verträge. Siehe Verträge.

Wartezimmer (virtuell) – Übersicht, welcher Patient in welchem Raum wartet oder behandelt wird (ab Salvia Pro). Siehe Wartezimmer.

Z

Ziffer – Eine abrechenbare Leistung aus dem GebüH oder eine eigene Leistung, mit Legende und Betrag (Praxisbetrag), bei GebüH-Positionen dazu Spanne und Beihilfe-Höchstbetrag. Siehe Ziffern.

Ziffernkette – Mehrere Ziffern, die häufig gemeinsam abgerechnet werden, unter einem Kürzel, jeweils mit Anzahl und Begründung. In der Akte steht sie im Ziffernkatalog zur Auswahl. Siehe Ziffernketten.

Siehe auch